uMission - Fünf Länder, viele Stile - aber eine Mission
| Beginn: | 03.06.2010 - 21:00 |
| Einlass: | 20:00 |
| Eintritt: | 10.00 € |
| Homepage: | http://www.myspace.com/umis... |
Bremen-Neustadt. Die Musiker von uMission stehen im Kreis, sind hochkonzentriert. Beobachtet werden sie von einer kleinen Kamera und einem Publikum, das eigentlich keines ist. Die Aufnahme der Demo-CD in der Neustädter Zionsgemeinde ist nicht öffentlich, dennoch haben sich dort 30 Zuschauer eingefunden. Deren Zusammensetzung ist genau so international wie die der Band.
Knie wippen, Münder verziehen, sich angestrengt. Der Job des Publikums während der Aufnahmen ist es, leise zu sein, nicht zu tanzen und schon gar nicht zu klatschen, bevor der letzte Ton verklungen ist. Wer uMission von ihren Auftritten her kennt, der weiß: Das ist schwer, denn diese Musik will getanzt werden.
Es ist schwierig, diese bunte Mischung nicht zu mögen, aber: Wegen der großen Bandbreite sei es nicht ganz einfach, die Band zu vermarkten, sagt eine Zuhörerin, die mit dem Gedanken spielt, uMission als Agentin zu vertreten. Die Gruppe vereint die Einflüsse ihrer Mitglieder aus Nigeria, Sierra Leone, Chile, Georgien und Deutschland. Auch ungewöhnlich: Zwei Generationen spielen hier zusammen.
Fast alle haben noch "Brotberufe"
Fast alle Mitglieder von uMission haben sogenannte „Brotberufe" oder sind in Ausbildung, doch die Professionalisierung ihres künstlerischen Schaffens haben sie fest im Blick. Die aus Georgien stammende Tako Tkhinvaleli lebt in der Neuen Vahr, ist Klavierstudentin an der Hochschule für Künste und übt „von morgens bis abends". Wie ein großer Teil der Bandmitglieder macht sie schon von Kindheit an Musik.
Die ersten Aufnahmen des Abends sind gelungen, die Band wird lockerer, das sieht und hört auch der Mann aus dem Off: „Vergesst eure ganzen Perfektionsansprüche, es gibt kein richtig oder falsch. Hört aufeinander und macht einfach gute Musik!" Oscar tanzt, während er die Bongos spielt, und bei Friedrich Thein im Aufnahmewagen ist Musik zu hören, die in die Hüften geht: „Gibt' s das Leute? Ihr könnt ja so richtig gute Musik machen!"
Zwei Mal die Woche kommen die Musiker aus Bremerhaven, Essen und verschiedenen Teilen Bremens in der Zionsgemeinde zusammen, um intensiv miteinander zu proben. Auch das belegt die Entscheidung zur Professionalität.
Friedrich Thein will nach Ende der vereinbarten Aufnahmezeit noch nicht aufhören. uMission hat sich locker gesungen, gespielt und getanzt und bekommt vom Aufnahmeleiter spontan eine halbe Stunde Aufnahmezeit geschenkt. Die nutzt die Band für die Aufnahme eines weiteren Stückes auf der Demo-CD. Als das geschafft ist beginnt endlich die Session: Am liebsten nämlich spielt uMission doch einfach vor tanzfreudigen Fans.
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Ich will mit Ihnen feiern. Das Bremer Lebensgefühl, den Zauber der Weser und wir wollen den Bremer Schlüssel gemeinsam zärtlich in unbekannte Schlüssellöcher stoßen und schauen, welch rosige Glücksschätze hinter geheimnisvollen Türen auf uns warten. Wir werden uns vom wollüstigen Wogen wahnhafter Melodien ins Zauberreich hansestädtischen Luxusgefühls werfen lassen und Unvergessliches teilen.
Adam Beattie (London, UK)
John Fairhurst (London, UK)