Duo Hasler Hanschel - frösche und teebeutel - nach Texten von Oskar Pastior
| Beginn: | 27.10.2010 - 20:00 |
| Einlass: | 19:00 |
| Eintritt: | 10.00 € |
| Homepage: | http://www.club-moments.de |
Duo Hasler Hanschel
-frösche und teebeutel -
nach Texten von Oskar Pastior
Gabriele Hasler Stimme, Komposition, Loops
Roger Hanschel Altsaxophon, Komposition, Loops
Die Zusammenarbeit von Oskar Pastior und Gabriele Hasler begann mit einer Auftragskomposition des NDR („sonetburger")im Jahre 1993.
Mehrere gemeinsame Konzerte mit Lesung führten 1995 zu einer zweiten Auftragskomposition des NDR („Familienglück").
Seit 1997 bestand die Duokonstellation Pastior / Hasler, das Nebeneineinander und Miteinander zweier Stimmen, die sich aus unterschiedlicher Perspektive demselben Material widmen. Oskar Pastiors unnachahmliche Interpretation seiner eigenen sinnlich-mehrsinnigen Texte trifft auf Gabriele Haslers aberwitzige Stimmkunst: Klangpoesie in reinster Form.
Seit Sommer 2003 gab es die Triokonstellation mit dem Kölner Altsaxophonisten Roger Hanschel (u.a. Kölner Saxophon Mafia), der wiederum seit 12 Jahren mit Gabriele Hasler ein festes Duo bildet.
Sein ungeheuer sensibles und poetisches Saxophonspiel fügte dieser Konstellation eine weitere klangreiche Facette hinzu.
In dieser Besetzung entstand die im Herbst 2006 erschienene CD
frösche und teebeutel (Foolish Music 211 006, nrw- vertrieb).
Presserezensionen:
„Was die eminente Sängerin und kapriziöse Komponistin Gabriele Hasler im Verein mit Roger Hanschels virtuosen Saxophoneinlagen aus den verbalen Partituren Oskar Pastiors an genialen Klangfarben und Tonfolgen, akustisch optischen Pasticcios voll Gefühlsmagie wie pointierter Intellektualität so packend wie perfekt zu zaubern wusste, war in seiner synästhetisch hinreißenden Leichtigkeit höchst eigenwillig.
Mit des Autors schmeichlerischer Stimme im rasant verzwickten Playback brachten Hasler/Hanschel regelrechte Kammermusiktrios zu Gehör, unwiderstehlich herzbetörend weltentrückte Geistertrios in der Wortbedeutung mal, dann wieder pfiffig parodistische, verwirrend und verwischend hingehäckselte Wort/Ton-Kaskaden "ächtromantischer" Artistik, Miniaturen subversivster Ironie, voll rhythmischer Prägnanz." (Mannheimer Morgen, März 2007)
„Oskar Pastior ist von allen konkreten Poeten der verspielteste und der verzauberndste. Wenn er die Sprache aufbricht und ihr Inneres untersucht, dann tut er das nicht mit der Kälte und mathematischen Eleganz vieler seiner Kollegen, sondern spöttisch und lockend. Er ist ein Wort-Magier und Geschichten-Guru, der uns ins Dickicht der Bedeutungen führt, bis sie sich auflösen und nur noch die reine, befreiende Imagination einen Ausweg aus den Sprach-Labyrinthen verspricht. Sanft kommt Pastior daher und doch ist er fast so etwas wie ein verschmitzter Teufel („diabolos" war bei den Griechen der Sinnverdreher; der, der das Unterste zuoberst kehrt), der die Worte neu erschafft.
Und Gabriele Hasler assistiert ihm als die bedenkenloseste aller Stimm-Feen des neueren Jazz, gebiert Laute, Klänge, die sich noch nicht „verdickt" haben. Man fühlt sich, als sei man dabei in der heißen Geburtstunde des Universums Und Roger Hanschel, Mitglied der legendären „Kölner Saxophon-Mafia" liefert den betörenden Klang-Kitt, der verhindert, dass uns alles um die Ohren fliegt. Keine schlichte Lesung, sondern ein Sprach- und Laut-Trip. „kanu newö keno/noka kenu wöne", meint Oskar Pastior. Und jedem, der jetzt sagt: „Das verstehe ich nur allzu gut", dem sei versichert: Das ist erst der Anfang. „(Regensburg, November 2006)











Ich will mit Ihnen feiern. Das Bremer Lebensgefühl, den Zauber der Weser und wir wollen den Bremer Schlüssel gemeinsam zärtlich in unbekannte Schlüssellöcher stoßen und schauen, welch rosige Glücksschätze hinter geheimnisvollen Türen auf uns warten. Wir werden uns vom wollüstigen Wogen wahnhafter Melodien ins Zauberreich hansestädtischen Luxusgefühls werfen lassen und Unvergessliches teilen.
Adam Beattie (London, UK)
John Fairhurst (London, UK)