Arthur Kell Quartett

Beginn: 24.03.2010 - 21:00
Einlass: 20:00
Eintritt: 10 €

Arthur Kell zählt zu den interessantesten Bassisten der New Yorker Jazzszene. Die Liste derer, mit denen er in rund 25 Jahren gearbeitet hat, ist lang. Unter den Namen finden sich viele, die für die progressive Seite stehen: Saxophonist Thomas Chapin, Gitarrist Marc Ribot, Drummer Bobby Previte oder Vokalistin Shelley Hirsch. In seinen eigenen Gruppen spielten hochkarätige Kollegen wie die Saxophonisten Donny McCaslin und Chris Cheek sowie Drummer Matt Wilson. Auch das Quartett, mit dem Arthur Kell erstmals in unsere Region kommt, ist glänzend besetzt. Altsaxophonist Loren Stillman wird als eines der herausragenden Talente der jüngeren Szene gehandelt. Bestens etabliert ist Gitarrist Brad Shepik, der zuletzt mit seinem Trio in Bremen gastierte. Beide haben - wie Kell - CDs unter eigenem Namen veröffentlicht. Schlagzeuger ist Mark Ferber, ein vielseitiger Mann zwischen Jazztradition und Crossover-Empfinden. Als Komponist hat Kell einen ausgeprägten Sinn für starke Melodien, als Leader setzt er auf das Kollektivspiel eines Quartetts mit echtem Band-Geist. Arthur Kell stammt aus Winchester, Massachussetts. Seine Entscheidung für die Musik fiel relativ spät. Er studierte am renommierten Oberlin Conservatory Of Music in Ohio. In den achtziger Jahren ging er nach New York. Heute lebt er im kreativen Schmelztiegel Brooklyn. Kell ist ein engagierter Umwelt-Aktivist. Er hat zahlreiche Tourneen durch Europa unternommen, in Italien unterrichtet und Afrika bereist, vom Senegal bis an den Indischen Ozean.