Urge Overkill
| Beginn: | 09.11.2011 - 20:30 |
| Einlass: | 19:30 |
| Eintritt: | 17 |
| Homepage: | http://www.urgeoverkill.com |
Urge wer? Urge Overkill - 1986 in Chicago gegründetet von Sänger Nash Kato, Gitarrist Eddie Roeser und Drummer Jack Watt. Nach einer EP und etlichen Liveshows veröffentlichte die Band 1989 ihr schraddeliges Garagen-Noise Rock-Debüt „Jesus Urge Superstar", das noch weitgehend unbeachtet blieb. Auf ihrer zweiten LP „Americruiser", das musikalisch schon wesentlich zugänglicher war als der Vorgänger, landete die Band mit „Ticket to LA" zumindest einen College-Hit, musste sich aber mit durchwachsenen Kritiken abfinden.
1991 kündigte sich dann mit „The Supersonic Storybook" das an, was „Saturation" als Album Nummer Vier 1993 vollendete: Einen Sprung in der Karriere hin zum Top 10 Hit „Sister Havana" und dem heimlichen Hit „Positive Bleeding". UO wurden von Quentin Tarantino in den Adelsstand absoluter Coolness erhoben wurden: Der Regisseur hatte das von Urge Overkill schön lasziv interpretierte Neil-Diamond-Cover "Girl You'll Be A Woman Soon" in den Soundtrack seines Über-Hits "Pulp Fiction" übernommen. Kato und Roeser waren Indie-Superstars in einer Zeit, als die Trennung zwischen Mainstream und Alternative noch eine Bedeutung hatte und alle anderen danach strebten, möglichst wenig Rampenlicht auf sich scheinen zu lassen.
Trotz durchaus beachtlichen Erfolgs mit dem nächsten Album „Exit the Dragon" (1995) kam, was bei Rock & Roll Bands nicht selten ist: Drogen und Streitgkeiten beendeten die Karriere abrupt. Als Kato und Roeser dann mit neuem Bassisten, Keyboarder und Schlagzeuger die Band 2004 neu formierten, auf Tour gingen und 2010 endlich mit dem famosen „Effigy" im Radio auftauchten, war klar, dass nach 16 langen Jahren ein neues Album folgen würde.
Und was Urge Overkill hier abliefern, kann sich mehr als sehen lassen. Zwar darf man nicht erwarten, dass sich eine Band, die seit jeher eine Mischung aus Punk, Heavy Rock, Blues und Grunge gekniedelt hat, hierzulande über einen Geheimtipp-Status hinauskommen wird. Doch wirklich eingängige und in Teilen mit ZZ Top vergleichbare Tracks wie „Mason/Dixon", „Rock & Roll Submarine", „She's my Ride" oder das bereits erwähnte „Effigy" schieben sich mit hohem Wiedererkennungswert und großem Spaßfaktor durch die Boxen.
„Rock & Roll Submarine" ist Urge Overkill auf der Höhe der Zeit. Ohne sich selbst an den Mainstream zu verraten liefern die US Amerikaner hier keine verschrobenen, sondern wesentlich nachvollziehbarere Songs ab als noch vor 20 Jahren.











Ich will mit Ihnen feiern. Das Bremer Lebensgefühl, den Zauber der Weser und wir wollen den Bremer Schlüssel gemeinsam zärtlich in unbekannte Schlüssellöcher stoßen und schauen, welch rosige Glücksschätze hinter geheimnisvollen Türen auf uns warten. Wir werden uns vom wollüstigen Wogen wahnhafter Melodien ins Zauberreich hansestädtischen Luxusgefühls werfen lassen und Unvergessliches teilen.
Adam Beattie (London, UK)
John Fairhurst (London, UK)